Montag, 1. September 2008
LIEBE II – Ist
klassekuf, 17:47h
EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG
........................
"LIEBE II - IST"
ARNIS BALCUS // HERMANN CAPOR // ANGELIKA KRINZINGER // PAUL ALBERT LEITNER // BRIGITTE NIEDERMAIR // MARLEEN NOORDERGRAAF // GEORG PETERMICHL/MARTIN SULZBACHER // WILLY PUCHNER // FIONA RUKSCHCIO // CLAUDIA SCHUMANN
Der diesjährige Schwerpunkt der FOTOGALERIE WIEN umkreist einen der existenziellsten Aspekte unseres Lebens: die LIEBE.
In drei Ausstellungen – LIEBE I - Suche, LIEBE II - Ist, und LIEBE III - Scheitern – spannt sich der Bogen um ein diffiziles, fragiles und emotionales Thema.
MONTAG, 1. SEPTEMBER, 19.00 UHR
EINLEITENDE WORTE: RUTH HORAK
F O T O G A L E R I E W I E N
Währinger Straße 59 / WUK, 1090 Wien
Öffnungszeiten: Di-Fr 14.00-19.00 / Sa 10.00-14.00 / Feiertags geschlossen
AUSSTELLUNGSDAUER: 2. SEPTEMBER – 1. OKTOBER 2008
F O T O G A L E R I E W I E N
Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien
Währinger Straße 59/WUK, A - 1090 Vienna
Tel: +43-1-408 54 62, Fax: +43-1-403 04 78
www.fotogalerie-wien.at / fotogalerie-wien@wuk.at



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Donnerstag, 26. Juni 2008
klassekuf, 22:26h

THE PLAINES PROJECTS presents
Nueva Austria : Work from Vienna
Anna Barfuss, Verena Dengler, Armin Lorenz Gerold, Manfred Hubmann, Georg Petermichl
Opening Reception, Friday July 11th 2008, 7.00pm - 10.00pm
The Plaines Project: 1822 S. Desplaines St., Chicago,IL 60608
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Dienstag, 24. Juni 2008
Do, 11 Uhr DURST Treffen
klassekuf, 19:43h
Für Donnerstag 11 Uhr ist ein Treffen mit den Initiatoren zum Vorstellen
des Magazins DURST vereinbart. Bitte alle, die Interesse haben dafür
beizutragen, pünktlich im Büro sein.
des Magazins DURST vereinbart. Bitte alle, die Interesse haben dafür
beizutragen, pünktlich im Büro sein.
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Samstag, 21. Juni 2008
PERFORMANCE POOL II, 25.6., 21:00 Uhr
kunstundfotografie, 21:21h
PERFORMANCE POOL II
plus DJ-Line
von und mit Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien
brut Konzerthaus, Lothingerstraße 20, 1030 Wien
Mittwoch 25.06. 21:00 Uhr
Bei PERFORMANCE POOL II wird die „Bühne“ vor allem als möglicher Ort für Performances der so genannten Unterhaltungsgenres verstanden. Hierfür werden Formen und Praktiken des Spektakels, des Karnevals oder Zirkus, sowie der (Neo)-Burlesque, Revue, des Slapsticks oder des Sound-Spektakels u.a. verwendet.
Mit diesen vermeintlich harmlosen Strategien werden Fragen zur (performativen) Geste, zu Körperpolitiken und Sexualität und auch zu Momenten des Abwesenden gestellt.
Von und mit Katharina Aigner + Dorian Bonelli + Martin Bothe + Maria Margarethe Drexel + Nicola Feiks / Mario Strk + Kathrin Maria Anna Füssl + Michael Gangemi + Karl Karner + Siegfried König + Susi Krautgartner + Daniela Riedl + Claudia Rohrauer + Lila Scheibelhofer + Janine Schneider + Patrick Topitschnig + Marianne Vlaschits
Projektleitung: Katrina Daschner
Karten sind limitiert! Reservierung unter:
http://www.brut-wien.at/start.php?navid=detail&id=137
(5,- / 3,- ermäßigt)


plus DJ-Line
von und mit Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien
brut Konzerthaus, Lothingerstraße 20, 1030 Wien
Mittwoch 25.06. 21:00 Uhr
Bei PERFORMANCE POOL II wird die „Bühne“ vor allem als möglicher Ort für Performances der so genannten Unterhaltungsgenres verstanden. Hierfür werden Formen und Praktiken des Spektakels, des Karnevals oder Zirkus, sowie der (Neo)-Burlesque, Revue, des Slapsticks oder des Sound-Spektakels u.a. verwendet.
Mit diesen vermeintlich harmlosen Strategien werden Fragen zur (performativen) Geste, zu Körperpolitiken und Sexualität und auch zu Momenten des Abwesenden gestellt.
Von und mit Katharina Aigner + Dorian Bonelli + Martin Bothe + Maria Margarethe Drexel + Nicola Feiks / Mario Strk + Kathrin Maria Anna Füssl + Michael Gangemi + Karl Karner + Siegfried König + Susi Krautgartner + Daniela Riedl + Claudia Rohrauer + Lila Scheibelhofer + Janine Schneider + Patrick Topitschnig + Marianne Vlaschits
Projektleitung: Katrina Daschner
Karten sind limitiert! Reservierung unter:
http://www.brut-wien.at/start.php?navid=detail&id=137
(5,- / 3,- ermäßigt)


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Donnerstag, 19. Juni 2008
You're a mess, honey!
klassekuf, 13:19h
ausstellung der klasse "visual art narrative" von kaucyila brooke @ grundsteinsieben
eröffnung 23.6.2008, 19 - 22h

eröffnung 23.6.2008, 19 - 22h

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Montag, 26. Mai 2008
pigalle ausstellungsexzesse 30./31.mai grundstein(gasse)sieben ateliereröffnung ab 19uhr BAM OIDA_E
klassekuf, 10:35h


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Sonntag, 25. Mai 2008
Kathi Hofer: Schöne Gelbe Farbe, 28.11.2006
kunstundfotografie, 14:06h
Eröffnung: 28.11.2006, 19.00 h
29.11.–03.12.2006, täglich 11.00–18.00 h
Schöne gelbe Farbe
Kathi Hofer
Die Ausgangskonstellation: Es herrscht eine allgemeine Übereinkunft über Werkzeuge und Zeichen mit denen sich Inhalte und Informationen kommunizieren lassen. Die Logik der Repräsentation unterscheidet das Sichtbare vom Sagbaren und hält Regeln dafür bereit, Zuordnungen zu treffen. Nun treibt mich das Verlangen, gerade diese Regeln des Beschreibens und des Zeigens, über den Haufen zu werfen, so sehr, dass ich bereit bin, den Informations- und Kontrollverlust in Kauf zu nehmen, zugunsten neu gewonnener Intensitäten und Qualitäten.
Die Szene: sie zerfällt in ihre Bausteine – ein flüchtiger Blick, ein Zögern, ein Halbsatz, Farben; die Rede ist von Jean-Luc Godards Film “Le Mépris“, in dem an einer Stelle der sich selbst spielende Fritz Lang auftritt. Im Vorbeischlendern zeigt er auf eine schöne Frau im gelben Bademantel, die, gerahmt vom Dunkelblau des Himmels über Capri, am abblätternden Rot einer Mauer lehnt. “Schöne gelbe Farbe“, sagt er und geht weiter. Kathi Hofer

29.11.–03.12.2006, täglich 11.00–18.00 h
Schöne gelbe Farbe
Kathi Hofer
Die Ausgangskonstellation: Es herrscht eine allgemeine Übereinkunft über Werkzeuge und Zeichen mit denen sich Inhalte und Informationen kommunizieren lassen. Die Logik der Repräsentation unterscheidet das Sichtbare vom Sagbaren und hält Regeln dafür bereit, Zuordnungen zu treffen. Nun treibt mich das Verlangen, gerade diese Regeln des Beschreibens und des Zeigens, über den Haufen zu werfen, so sehr, dass ich bereit bin, den Informations- und Kontrollverlust in Kauf zu nehmen, zugunsten neu gewonnener Intensitäten und Qualitäten.
Die Szene: sie zerfällt in ihre Bausteine – ein flüchtiger Blick, ein Zögern, ein Halbsatz, Farben; die Rede ist von Jean-Luc Godards Film “Le Mépris“, in dem an einer Stelle der sich selbst spielende Fritz Lang auftritt. Im Vorbeischlendern zeigt er auf eine schöne Frau im gelben Bademantel, die, gerahmt vom Dunkelblau des Himmels über Capri, am abblätternden Rot einer Mauer lehnt. “Schöne gelbe Farbe“, sagt er und geht weiter. Kathi Hofer





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Freitag, 23. Mai 2008
klassekuf, 21:32h
Camp Baptism
Fr 23.05 , 22.00 h
Marea Alta
Gumpendorferstrasse 28
1060 Wien
m.
f.leichnam
Tom.ke
Armin Lorenz
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Samstag, 26. April 2008
Mayday! Mayday! Aufruf zur EuroMayDay-Parade 008 in Wien
klassekuf, 05:55h

Mayday! Mayday! Aufruf zur EuroMayDay-Parade 008 in Wien
Hast du bezahlte Arbeit? Kannst du davon leben? Hast du Freizeit? Kannst du dir was leisten? Bist du zufrieden?
Die Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse schreitet unaufhaltsam voran. Wir haben die Nase voll! Her mit dem schönen Leben, ohne Ausbeutung ohne Angst ohne Unterdrückung ohne Unsicherheiten, hier und überall! Der 1. Mai ist unser Tag, um gemeinsam als Parade laut und sichtbar zu sein - als Alternative zu den institutionlisierten Umzügen der ehemaligen ArbeiterInnenparteien, die viel eher Teil des Problems als der Lösung sind. Der EuroMayDay ist eine Einladung, nicht fragmentiert, für sich alleine, sondern vernetzt mit anderen zu handeln und zu kämpfen! Und das alle Tage!
Wo sind denn die Prekären?
Eigentlich fast überall. Illegalisierte, saisonal und befristet Beschäftigte, Schein- und so genannte “Neue Selbstständige”, NiedriglohnjobberInnen, Erwerbsarbeitslose und FreiberuflerInnen, Projekt-, Reproduktions-, Pflege- und Hausarbeit, Teilzeit- oder LeiharbeiterInnen sowie ihre Zwischen- und Mischformen haben eines gemeinsam: Wir alle leben und arbeiten mehr oder weniger prekär. Während Supermarktangestellte zu Niedrigstlöhnen schuften und StudentInnen sich durch geringfügige Jobs und unbezahlte Praktika wursteln, werken KulturarbeiterInnen und Putzleute oftmals sozialversicherungslos.
Wo ist mein Geld hin? Wo kommt es morgen her? Womit zahle ich meine Miete? Warum zahle ich soviel Miete? Was können wir tun?
Prekarisierung erzeugt Unsicherheit und Angst. Darin liegt ein Potential, denn Wut und Zorn können zum Zusammenschluss und zur Organisierung führen. Mit fortschreitender Prekarisierung sind aber auch neue Formen von Rassismen und Sexismen sowie deren politische Instrumentalisierung beobachtbar. Diesen Entwicklungen wollen wir gemeinsam entgegensteuern!
Prekär arbeiten, prekär leben? Zusammen kämpfen!
Der EuroMayDay ist ein Aufruf, sich kreativ mit Gegenmodellen und Utopien zu beschäftigen und soll eine offene, prozesshafte Plattform für alle Prekarisierten, Illegalisierten, Kriminalisierten, Flexibilisierten usw. sein. Für alle, die selbstorganisiert kämpfen und alles wollen, unabhängig von Beschäftigungs- und Aufenthaltsstatus!!!
Wir rufen Euch alle dazu auf, gemeinsam den EuroMayDay zu gestalten! Mach mit am 1. Mai! Bei einer der Paraden in Milano, Barcelona, Hamburg, Tokyo, Berlin, Liege, Aachen, Maribor, Helsinki oder Wien!
EUROMAYDAY-PARADE 008
1. Mai 2008, 14 Uhr
Treffpunkt: Marcus Omofuma Denkmal
(U2: Museumsquartier / Mariahilfer Straße, 1070 Wien)
Texte und Infos
http://www.euromayday.at
http://www.euromayday.org
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Donnerstag, 24. April 2008
KROCHA
klassekuf, 17:07h
da matthias nicht weiß was ein krocha ist, hier
die erklärung: http://youtube.com/watch?v=hVYCmWTMNgw
& der muster-krocha in action(dauert ein bisschen, aber dann gehts ab in der bude):
http://youtube.com/watch?v=YZoElQXzzLM
die erklärung: http://youtube.com/watch?v=hVYCmWTMNgw
& der muster-krocha in action(dauert ein bisschen, aber dann gehts ab in der bude):
http://youtube.com/watch?v=YZoElQXzzLM
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Donnerstag, 17. April 2008
Wettbewerb/Ausstellung: „Bitte ziehen Sie eine Nummer"
klassekuf, 19:03h
EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG
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„Bitte ziehen Sie eine Nummer"
- Theresa Eipeldauer
- Max Hochstätter
- Korbinian Jaud
- Sarah Kienpointer
- Jennifer Mattes
- David Payr
- Elena Peytchinska
- Maximilian Pramatarov
- Derek Roberts
- Martin Sulzbacher & Georg Petermichl
- Christian Schröder
- Christoph Schwarz
- Christina Starzer
- Kay Walkowiak
Eröffnung: Dienstag, 22. April 2008, 18:00 Uhr
Apostelgasse 23, 1030 Wien
ANSCHLIEßEND: PARTY!
Ausstellungsdauer:
22. April - 30. Mai 2008
www.dieveranda.at, info@dieveranda.at

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Montag, 14. April 2008
Ulrike Köppinger: Birgit-Jürgenssen-Preis-Verleihung 25.04.2008
kunstundfotografie, 19:51h
Preisverleihung | 25.04.2008, 18.00 h
Präsentation der Arbeiten der Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin | 26.04.2008 - 27.04.2008
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, A - 1010 Wien, Aula, 11.00 – 18.00 h, Eintritt frei

© Ulrike Köppinger:
Film Still aus "bis zum morgen I", 2007
Begrüßung | Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien
Festrede in memoriam Birgit Jürgenssen | Felicitas Thun-Hohenstein, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Professorin am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien
Laudatio Preisträgerin | Dorit Margreiter, Künstlerin und Professorin am Institut für bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien
Verleihung der Auszeichnung | Andrea Ecker, Leiterin der Kunstsektion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
Als Lehrende und als Mitglied diverser akademischer Gremien war Birgit Jürgenssen der Akademie der bildenden Künste Wien in besonderer Weise verbunden und bestimmte die Entwicklung des Hauses über Jahrzehnte entscheidend mit. Seit den frühen 80er Jahren war sie am Aufbau einer spartenübergreifenden Arbeitsplattform (Zwischenbereich Malerei/Fotografie) im Rahmen der Meisterschule Arnulf Rainer und später der Klasse Peter Kogler beteiligt, wobei ihr bis zu ihrem frühen Tod der Umgang und der Kontakt mit den Studierenden im Rahmen ihrer Lehre ein zentrales Anliegen blieb.
Kurz bevor sie verstarb, erhielt Jürgenssen für ihre künstlerische Arbeit, deren Ansatz – weit über die Grenzen eines Mediums hinaus – so verschiedene Ausdrucksformen wie Zeich-nung, Performance, Fotografie, Video und Objekte beinhaltet, den Würdigungspreis für Fotografie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur zuerkannt. Der Preis-verleihung konnte sie persönlich nicht mehr beiwohnen und es ist dem Wunsch ihres Lebensgefährten Hubert Winter zu verdanken, dass der ihr zugesprochene Geldbetrag von EUR 11.000 als Preis für Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien gestiftet wurde.
Laut einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, der Akademie der bildenden Künste Wien und Herrn Hubert Winter wird somit heuer zum fünften Mal der Birgit-Jürgenssen-Preis im Gedenken an die Künstlerin in der Höhe von EUR 2.000,-- vergeben. Der Preis wird jährlich an eine Studentin oder einen Studenten der Akademie der bildenden Künste Wien für ihre/seine Arbeit im medialen Bereich verliehen, insbesondere unter Bedachtnahme auf Werke der künstlerischen Fotografie, der Video- oder (digitalen) Medienkunst.
Die Jury, bestehend aus Matthias Herrmann, Dorit Margreiter, Peter Noever und Felicitas Thun-Hohenstein hat den Birgit-Jürgenssen- Preis 2008 einstimmig Ulrike Köppinger zuerkannt. Sie zeichnet damit eine Künstlerin aus, deren Videos von einer komplexen, poetischen Visualität bestimmt sind.
Für ihre filmischen Essays entwirft Köppinger fiktive Szenarien, die die jeweilige Protagonistin bespielt und sich aneignet. Daraus ergeben sich Erzählungen über Körper und Raumrelationen in meist surrealen Welten, in denen Frauen die Hauptdarstellerinnen sind.
In der Doppelprojektion "bis zum morgen I" (2007) beispielsweise, sehen die BetrachterInnen aus der Perspektive einer Standkamera minutenlang einer Frau zu, die sich unruhig im Schlaf wälzt, sich immer wieder aufsetzt und schließlich den einen Bildausschnitt verlässt, um in den anderen zu gehen.
In der Arbeit "39˚" (2006) durchschreitet die Protagonistin in sehr kurzen Schnittabfolgen und teilweisen Überblendungen abwechselnd Außen- und Innenräume, die sowohl eine reale Ebene wie auch die fiktive Vorstellung davon darstellen. Sie geht dabei im Sand am Meer über den Abfluss der Badewanne in die Stadt Tokio und von dort in das Interieur einer Altbauwohnung.
Auch bei "gradiva" (2006) geht die Kamera einer Frau nach, die sich immer wieder von dieser entfernt und dabei durch Gänge und Kanäle schließlich ins Freie läuft um dort in einem Close-up die Verfolgung zu beenden.
Allen Arbeiten ist die Überwindung großer physischer Distanzen durch ein filmisches Nebeneinander gemein. Diese im bewegten Bild mögliche Aneinanderreihung von zunächst nicht zusammenhängenden Orten ergeben Handlungen, in denen sich Frauen Räume zu eigen machen, sie wieder verlassen, aber dennoch präsent bleiben.
(Text zu den Arbeiten der Preisträgerin: Dorit Margreiter)
Biografie Ulrike Köppinger
1984 in Schwerin (D) geboren, lebt und arbeitet in Wien.
Seit 2004 studiert sie an der Akademie der bildenden Künste Wien Bildende Kunst bei Matthias Herrmann (Kunst und Fotografie).
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2004: Pirmin Blum
Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin 2005: Marlene Haring
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2006: Andreas Duscha
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2007: Björn Kämmerer
Präsentation der Arbeiten der Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin | 26.04.2008 - 27.04.2008
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, A - 1010 Wien, Aula, 11.00 – 18.00 h, Eintritt frei

© Ulrike Köppinger:
Film Still aus "bis zum morgen I", 2007
Begrüßung | Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien
Festrede in memoriam Birgit Jürgenssen | Felicitas Thun-Hohenstein, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Professorin am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien
Laudatio Preisträgerin | Dorit Margreiter, Künstlerin und Professorin am Institut für bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien
Verleihung der Auszeichnung | Andrea Ecker, Leiterin der Kunstsektion des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
Als Lehrende und als Mitglied diverser akademischer Gremien war Birgit Jürgenssen der Akademie der bildenden Künste Wien in besonderer Weise verbunden und bestimmte die Entwicklung des Hauses über Jahrzehnte entscheidend mit. Seit den frühen 80er Jahren war sie am Aufbau einer spartenübergreifenden Arbeitsplattform (Zwischenbereich Malerei/Fotografie) im Rahmen der Meisterschule Arnulf Rainer und später der Klasse Peter Kogler beteiligt, wobei ihr bis zu ihrem frühen Tod der Umgang und der Kontakt mit den Studierenden im Rahmen ihrer Lehre ein zentrales Anliegen blieb.
Kurz bevor sie verstarb, erhielt Jürgenssen für ihre künstlerische Arbeit, deren Ansatz – weit über die Grenzen eines Mediums hinaus – so verschiedene Ausdrucksformen wie Zeich-nung, Performance, Fotografie, Video und Objekte beinhaltet, den Würdigungspreis für Fotografie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur zuerkannt. Der Preis-verleihung konnte sie persönlich nicht mehr beiwohnen und es ist dem Wunsch ihres Lebensgefährten Hubert Winter zu verdanken, dass der ihr zugesprochene Geldbetrag von EUR 11.000 als Preis für Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien gestiftet wurde.
Laut einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, der Akademie der bildenden Künste Wien und Herrn Hubert Winter wird somit heuer zum fünften Mal der Birgit-Jürgenssen-Preis im Gedenken an die Künstlerin in der Höhe von EUR 2.000,-- vergeben. Der Preis wird jährlich an eine Studentin oder einen Studenten der Akademie der bildenden Künste Wien für ihre/seine Arbeit im medialen Bereich verliehen, insbesondere unter Bedachtnahme auf Werke der künstlerischen Fotografie, der Video- oder (digitalen) Medienkunst.
Die Jury, bestehend aus Matthias Herrmann, Dorit Margreiter, Peter Noever und Felicitas Thun-Hohenstein hat den Birgit-Jürgenssen- Preis 2008 einstimmig Ulrike Köppinger zuerkannt. Sie zeichnet damit eine Künstlerin aus, deren Videos von einer komplexen, poetischen Visualität bestimmt sind.
Für ihre filmischen Essays entwirft Köppinger fiktive Szenarien, die die jeweilige Protagonistin bespielt und sich aneignet. Daraus ergeben sich Erzählungen über Körper und Raumrelationen in meist surrealen Welten, in denen Frauen die Hauptdarstellerinnen sind.
In der Doppelprojektion "bis zum morgen I" (2007) beispielsweise, sehen die BetrachterInnen aus der Perspektive einer Standkamera minutenlang einer Frau zu, die sich unruhig im Schlaf wälzt, sich immer wieder aufsetzt und schließlich den einen Bildausschnitt verlässt, um in den anderen zu gehen.
In der Arbeit "39˚" (2006) durchschreitet die Protagonistin in sehr kurzen Schnittabfolgen und teilweisen Überblendungen abwechselnd Außen- und Innenräume, die sowohl eine reale Ebene wie auch die fiktive Vorstellung davon darstellen. Sie geht dabei im Sand am Meer über den Abfluss der Badewanne in die Stadt Tokio und von dort in das Interieur einer Altbauwohnung.
Auch bei "gradiva" (2006) geht die Kamera einer Frau nach, die sich immer wieder von dieser entfernt und dabei durch Gänge und Kanäle schließlich ins Freie läuft um dort in einem Close-up die Verfolgung zu beenden.
Allen Arbeiten ist die Überwindung großer physischer Distanzen durch ein filmisches Nebeneinander gemein. Diese im bewegten Bild mögliche Aneinanderreihung von zunächst nicht zusammenhängenden Orten ergeben Handlungen, in denen sich Frauen Räume zu eigen machen, sie wieder verlassen, aber dennoch präsent bleiben.
(Text zu den Arbeiten der Preisträgerin: Dorit Margreiter)
Biografie Ulrike Köppinger
1984 in Schwerin (D) geboren, lebt und arbeitet in Wien.
Seit 2004 studiert sie an der Akademie der bildenden Künste Wien Bildende Kunst bei Matthias Herrmann (Kunst und Fotografie).
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2004: Pirmin Blum
Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin 2005: Marlene Haring
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2006: Andreas Duscha
Birgit-Jürgenssen-Preisträger 2007: Björn Kämmerer
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Freitag, 28. März 2008
Caroline Heider @ webster universitaet
kunstundfotografie, 10:52h

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Mittwoch, 5. März 2008
linz/exkursIon
klassekuf, 14:55h
... am 30.1.2008.
ausstellungsbesuch lisl ponger : imago mundi
in der landesgalerie am oberösterreichischem landesmuseum, führung dr. martin hochleitner.



lentos kunstmuseum linz
einführung mit direktorin stella rollig,


kuratorinnenführung durch die laufenden ausstellungen

(aufmischen)

(stÖrenfriede)

(haus-rucker-co zum angreifen...)

(... und zum sitzenliegenspringen)

ausstellungsbesuch lisl ponger : imago mundi
in der landesgalerie am oberösterreichischem landesmuseum, führung dr. martin hochleitner.



lentos kunstmuseum linz
einführung mit direktorin stella rollig,


kuratorinnenführung durch die laufenden ausstellungen

(aufmischen)

(stÖrenfriede)

(haus-rucker-co zum angreifen...)

(... und zum sitzenliegenspringen)

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